Beschlussvorlage - 06/2023/38

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Kargow beschließt, für den Bau und Betrieb einer neuen Kindertagesstätte in Kargow, mit Bauträgern Gespräche über eine mögliche private Errichtung dieser Einrichtung und anschließende Vermietung an einen Träger von Kindertagesstätten, auf dem gemeindeeigenen, jetzigem „Schulgrundstück“ zu führen.

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Sachverhalt

 

Die Gemeinde Kargow hatte am 08.01.2020 erstmals ein Gesprächstermin mit Vertretern der AWO Müritz zur perspektivischen Entwicklung der Kindertagesstätte in der Gemeinde Kargow. Bereits hier wurde festgestellt, dass das derzeitige Gebäude einen erheblichen Sanierungsstau aufweist und ein Neubau von allen Beteiligten favorisiert wird.

Im April 2021 wurde das Planungsbüro Brüggemann mit einer Variantenplanung zum Kitaneubau/Kitasanierung beauftragt. Diese wurde nach mehreren Abstimmungsgesprächen am 14.08.2021 erstellt. Die Unterlage ist dem Beschluss anbei gefügt. (Anlage 1)

In der Sitzung vom 19.10.2021 wurde durch die Gemeindevertretung nach Auswertung der Variantenbetrachtung beschlossen, dass ein Neubau der Kita im direkten Umfeld der jetzigen Schule vorangetrieben werden soll.

Es wurden im Jahr 2021 Kosten in Höhe von 2.158.072,00 € geschätzt. Nach Aktualisierung der Kosten mit dem derzeit geltenden Baupreisindex würden sich Kosten von voraussichtlich 2.818.442,03 € (Steigerung von 30,6 %) ergeben. (Anlage 2)

Die Gemeinde Kargow hat neben der Kindertagesstätte weitere Investitionen die vorangetrieben werden sollen (Sanierung der Schule, Ausbau der Straße OL Speck in Kooperation mit dem Landkreis, die Erneuerung der Fischadlerkamera, Gestaltung des Schulcampus über LEADER, etc.) vorgenommen.

Aufgrund der knappen finanziellen Mittel sind nicht alle Vorhaben im Haushalt abbildbar bzw. finanzierbar, daher wurde mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein Gespräch geführt, in dem über die Fördermöglichkeiten und Umsetzungsmodalitäten beraten wurde.

Dabei wurden für den Kindertagesstättenneubau kaum Fördermöglichkeiten in Aussicht gestellt, jedoch auf ein Modell hingewiesen, in dem ein privater Träger den Kitaneubau durchgeführt hat und das Gebäude anschließend an einen Träger vermietet werden konnte. Dieses Modell ist im Landkreis bereits erfolgreich durchgeführt worden.

Diese Option würde den kommunalen Haushalt erheblich entlasten und trotzdem für die Bürger und Kinder der Gemeinde die Möglichkeit schaffen, eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung in einem neuen Gebäude zu erhalten.

Mit diesem Beschluss soll das grundsätzliche Einverständnis der Gemeinde erklärt werden, für ein solches Modell Gespräche mit möglichen Bauherren und Trägern zu führen.

 

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Finanz. Auswirkung

 

Im Haushalt vorgesehen?

 

 

Nein

 

Ja, PSK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kosten in €

 

 

außerplanmäßiger /

 

überplanmäßiger Aufwand EH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

außerplanmäßige /

 

überplanmäßige Auszahlung FH

 

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Anlagen

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