27.01.2026 - 3 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Gemeindevertretung Hohen Wangelin
- Datum:
- Di., 27.01.2026
- Status:
- gemischt (Sitzungsgeld freigegeben)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Es gibt folgende Anfragen:
Eine Einwohnerin der Gemeinde schildert ein Problem, dass sie bereits mit dem Bürgermeister besprochen und durch Bilder dokumentiert habe. Max Bullig bestätigt, dass die Angelegenheit bekannt sei, und erklärt, dass man die Situation beobachten und bei erneutem Auftreten sofort Maßnahmen ergreifen werde.
Eine weitere Einwohnerin äußert Bedenken hinsichtlich der Straßenverhältnisse und der Schneeräumung. Max Bullig erläutert die geltenden Regelungen, wonach Anwohner für die Gehwegräumung bis 1,50 Meter von der Grundstücksgrenze verantwortlich seien, während die Hauptstraßen durch den Winterdienst der Gemeinde geräumt würden. Er weist darauf hin, dass bei gelöstem Schnee eine Nachräumung erforderlich sei und verweist auf den Vertrag. Die Einwohnerin führt aus, dass die Schneeräumung in ihrer Straße unzureichend sei und dass der Schnee durch die Räumung auf die Gehwege geschoben werde. Max Bullig erklärt, dass die Geschwindigkeit der Schneeräumfahrzeuge notwendig sei, um die Schneemassen effektiv zu beseitigen, und dass es unvermeidlich sei, dass Schnee auf Gehwege oder andere Flächen geschoben werde. Er betont, dass es schwierig sei, allen Anforderungen gerecht zu werden, und dass der Winterdienst stets bemüht sei, die Straßenverhältnisse zu verbessern.
Ein weiterer Einwohner äußert sich positiv über den Winterdienst und lobt dessen Einsatzbereitschaft. Max Bullig nimmt dies zur Kenntnis und schließt das Thema Winterdienst vorerst ab, weist jedoch darauf hin, dass bei weiteren Problemen erneut darüber gesprochen werden könne.
Eine Einwohnerin fragt nach der geplanten Begehung zur Pflege der Straßenränder. Max Bullig berichtet, dass in der kommenden Woche eine Begehung stattfinden werde, um zu prüfen, welche Maßnahmen erforderlich seien. Ziel sei es, den gesamten Streifen bis nach Liepen zu schneiden, und dies solle in den nächsten zwei bis drei Wochen umgesetzt werden.
Eine weitere Einwohnerin äußert sich positiv über die Möglichkeit, an Gemeindeaktivitäten wie dem Frauencafé und Stricktreffen teilzunehmen. Max Bullig bestätigt, dass solche Initiativen unterstützt würden, weist jedoch darauf hin, dass bei größeren Projekten, wie dem Bau eines Stegs oder der Einrichtung einer Badestelle, umfangreiche Genehmigungsverfahren und finanzielle Mittel erforderlich seien. Er erklärt, dass die Gemeinde in Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde stehe und Fördermittel beantragen wolle, um solche Projekte zu realisieren.
Ein Einwohner ergänzt, dass eine Bürgergruppe bereits Vorschläge für die Gestaltung einer Badestelle erarbeitet habe. Er betont, dass die Umsetzung solcher Projekte Zeit benötige, da bürokratische Hürden zu überwinden seien. Max Bullig stimmt zu und verweist auf die Notwendigkeit, Anträge zu stellen und mögliche Fördermittel zu prüfen.
Ein weiterer Einwohner, schlägt vor, ein Treffen der ansässigen Unternehmen zu organisieren, um die Zusammenarbeit zu fördern und die Gemeinde zu unterstützen. Max Bullig begrüßt die Idee und erläutert, dass ein solches Treffen dazu dienen könne, den Austausch zwischen den Unternehmen zu fördern und gemeinsame Projekte zu entwickeln.
Abschließend wird die Möglichkeit diskutiert, ungenutzte Räumlichkeiten, wie eine ehemalige Arztpraxis, für andere Zwecke zu nutzen. Max Bullig erklärt, dass hierfür umfangreiche Umbauten und Genehmigungen erforderlich seien, da bestimmte Auflagen, wie Brandschutz und Elektrik, erfüllt werden müssten. Er betont, dass die Gemeinde die Nutzung solcher Räumlichkeiten prüfen werde, jedoch die Kosten und Auflagen berücksichtigen müsse.
