17.06.2025 - 3 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Es gibt folgende Anfragen:

- Der Bürgermeister möchte vorweg zum Thema des neuen Arztes mitteilen, dass alles versucht wurde, um den Arzt im Ort zu halten. Dieser hat am heutigen Tage jedoch telefonisch die Angebote abgelehnt. Es wurde sich dreimal mit dem neuen Arzt, dem bestehenden Arzt und Gemeindevertretern zusammengesetzt, um 2 Varianten einer möglichen Praxis zu unterbreiten und zu besprechen. Aber mietfrei kann man dem Arzt keine Räumlichkeiten überlassen, denn die Gemeinde kann auch auf diese Einnahmen nicht verzichten. Es wäre auch unfair den Einwohnern gegenüber, da diese auch ihre Miete zahlen müssen. Niemand hat gesagt, dass der Arzt nicht gewollt ist, aber Hetze und Unwahrheiten im Internet zu verbreiten, geht gar nicht.

Der Bürgermeister schlägt vor, dass Herr Reinke und Herr Nowak noch einmal das Gespräch mit dem Arzt suchen und neu verhandeln sollen. Die Gemeindevertretung stimmt einstimmig zu, dass Herr Reinke und Herr Nowak mit dem Arzt neue Verhandlungen führen.

- Es wird gefragt, was im Wohnblock und was im Gemeindehaus für die neue Praxis umgebaut werden müsste? * Im Wohnblock müsste lediglich der Fahrstuhl eingebaut werden. Im Gemeindehaus müssten umfangreiche Sanierungen erfolgen. Die Kosten für das Gemeindehaus sind haushaltsmäßig nicht drin. Es müsste eine genaue Kalkulation über die Kosten erstellt werden.

Eine Einwohnerin merkt an, dass man auch die ansässigen Großfirmen ansprechen könnte, ob diese Baumaterialien, wie z. Bsp. Steine sponsern könnten. Die Einwohner erklären sich bereit bei den Sanierungen zu helfen. Zudem kann man Mietzahlungen einer Arztpraxis nicht mit Einwohnern vergleichen. Das ein Arzt sich auf dem Dorf niederlässt, ist nicht selbstverständlich.

Weiter wird hinzugefügt, dass die Niederlassung des Arztes schon seit einem halben Jahr bekannt ist, warum wird jetzt erst was unternommen? * Es wurden dem Arzt bereits Angebote unterbreitet. Das er diese ablehnt, konnte nicht geahnt werden. Herr Reinke fügt noch hinzu, dass er morgen sofort Kontakt mit dem Arzt aufnehmen und eventuelle Missverständnisse ausräumen wird. Es wird alles Mögliche unternommen, um den Arzt in die Gemeinde zu holen.

- Badestelle am Ortsee in Cramon: Die Camper bzw. Angler werden immer mehr. Teilweise wird dort wochenlang campiert. Man kommt als Einwohner nicht mal mehr an die Badestelle um den Hund trinken oder baden zu lassen, da alles mit Angeln ausgelegt ist. Die Hinterlassenschaften der Camper/Angler werden auch immer mehr. Kann man dort ein Schild, wie „campen/zelten verboten“ oder „Übernachtungen verboten“ aufstellen? Oder oben an der Straße einen Schlagbaum errichten? * Der Bürgermeister gibt an, dass das geprüft werden muss. Es wird eine Vorort-Besichtigung mit dem Sachgebietsleiter des Amtes, Herrn Dupke und dem Bürgermeister erfolgen. Mit dem Grundstückseigentümer wurde schon einmal das Gespräch gesucht, um einen Schlagbaum aufstellen zu können. Der Errichtung wurde nicht zugestimmt.

- Kann am Badestrand in Hohen Wangelin nicht wieder einmal gemäht werden? Dort ist das Gras sehr hochgewachsen. Auch Müll wird dort immer mehr abgeladen, weil keine Papierkörbe aufgestellt wurden. * Der Bürgermeister gibt an, dass die Mäharbeiten eigentlich durch den Angelverein ausgeführt werden sollten. Das wurde schriftlich vereinbart. Der Bürgermeister wird dies aber überprüfen. Vorerst wird der Gemeindearbeiter den Bereich einmal mähen.

Am Wanderweg des Pastor-Teiches sieht es ähnlich aus. * Hier ist der Gemeindearbeiter gerade dabei. Er kann aber alleine nicht alles schaffen.

- Wie ist der Sanierungsstand der Turnhalle? * Die Sanierung des Daches, der Beleuchtung und der sanitären Anlagen wurden im Haushalt eingestellt. Ob das Dach in diesem Jahr noch saniert wird, kann nicht gesagt werden. Es wurde abgedichtet, aber aufgrund der ungeklärten Eigentumsverhältnisse konnte bisher keine Dachsanierung erfolgen.

Ein Einwohner erwähnt, dass das Gerücht rumgeht, dass die Turnhalle verkauft werden soll und möchte wissen, ob da was Wahres dran ist? * Es gibt Überlegungen, da die Wirtschaftlichkeit schon lange nicht mehr gegeben ist. Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen um ein Vielfaches. Langfristig muss hier eine Lösung gefunden werden.

Es wird noch hinzugefügt, dass die Turnhalle das letzte ist, nach Schulabriss und Schließung des Konsums, was geblieben ist. Diese ist sehr wichtig für die Einwohner.

- Eine Einwohnerin fragt, ob die Möglichkeit besteht, dass die Wohnungsverwaltung transparenter wird bzw. arbeitet? Man bekommt dort nie einen erreicht. Es geht eine hohe Betriebskostenabrechnung ein und niemand steht zur Erklärung zur Verfügung. Und wenn man jemanden erreicht, wird man sehr unhöflich behandelt. Die Zusammenarbeit muss besser und freundlicher werden. * Der Bürgermeister wird das Gespräch suchen und bitten, dass bei der nächsten Bürgermeistersprechstunde jemand von der Wohnungsverwaltung mit anwesend ist und zukünftig einmal im Monat eine Sprechstunde abhalten wird. Zur nächsten Gemeindevertretersitzung soll Herr Peters eingeladen werden, um Fragen beantworten zu können.